Estrich Wärmedämmung

Die Estrich Wärmedämmung spielt ebenso wie die Trittschalldämmung,  eine wichtige Rolle. Sie trägt dazu bei ein behagliches Wohn- und Raumklima für den Verbraucher zu erzeugen.

Estrich Wärmedämmung: Aufbau und Materialien

Auch hier ist der Estrich nach unten und zu den Seiten hin durch das Dämmmaterial von den angrenzenden Wänden und dem Untergrund beschränkt. Das vermeidet Wärmebrücken. Außerdem verhindert es eine Übertragung der Wärme in tiefere Schichten.

Die Auswahl eines Materials ist durch die DIN 18560 “Estriche im Bauwesen” bedingt. Die Norm legt bestimmte Anforderungen an das Material fest. Eine ausreichende Belastbarkeit des Dämmstoffes ist beispielsweise vorgegeben. Damit wird sichergestellt, dass das Material nach dem Aufbringen und durch die spätere Belastung nicht zusammengepresst wird. Dies verhindert, dass das Material seine Dämmfähigkeit verliert.

Eignung

Gut geeignet ist etwa eine Dämmung aus extrudiertem Polystyrol (umgangssprachlich auch Styropor genannt). Es besitzt eine hohe Druckfestigkeit und nimmt nur geringfügig Wasser auf. Besonders wichtig ist der Einbau einer Dämmschicht, wenn eine Fußbodenheizung geplant ist. Der Estrichleger verlegt die Heizrohre dann entweder auf die Dämmschicht oder in die Dämmschicht. Weiteres zu Heizestrich finden Sie hier. In den meisten Fällen fungiert eine Wärmedämmung zeitgleich auch als Trittschalldämmung. Die Schichten können aber auch gesondert ausgeführt werden.