Estrich auf einer Trennschicht

Estrich auf einer Trennschicht wird verwendet wenn der Untergrund nicht für einen direkten Haftverbund geeignet ist. Ohne Trennschicht kann der Estrichleger keinen Verbundestrich ausführen.

Estrich auf einer Trennschicht: Anwendungsgebiet

Sofern keine Wärme- oder Schallisolierung erforderlich ist, können Sie in diesen Fällen Estrich auf einer Trennschicht anwenden. Dieser kommt meist bei Kellerräumen, Terrassen und Balkonen zum Einsatz. Aufgebaut ist er ähnlich zum schwimmenden Estrich.

Aufbau

Auf die Rohdecke wird eine Trennschicht aufgebracht. Diese ist zum Beispiel aus kunststoff- oder bitumengetränktem Papier, Polyethylenfolie oder Rohglasvlies hergestellt. Daher hat diese Verlegungsart auch ihren Namen. Bis auf bei Gussasphaltestrich, ist die Trennschicht zweilagig ausgeführt. Dadurch verringert man Reibungen am Untergrund. Außerdem verhindert es Festpunkte durch Verschieben der Trennschichten in der Einbauphase. Abschließend ist eine Abdichtung vorzusehen. Diese ist zum Schutz vor eindringender Feuchtigkeit aus dem Boden. Durch das Überziehen der Abdichtung mit einer Gleitfolie, vermeidet man direkten Kontakt mit dem Estrich.

Trennschicht

Die Trennschicht bietet zusätzlich die Möglichkeit kleine Bodenunebenheiten auszugleichen. Auf die Trennschicht kommt anschließend hauptsächlich Fließestrich. Die Dicke der Schicht ist dabei vom verwendeten Bindemittel abhängig. Bei Zementestrich sollte die Dicke 35mm nicht unterschreiten. Bei Calciumsulfat- und Magnesiaestrich 30mm, bei Gussasphaltestrich 25mm und bei Kunstharzestrich sollte sie 15mm nicht unterschreiten.

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