Fließestrich

Der Baustellenestrich ist mit schwerer körperlicher Arbeit verbunden. Daher greifen viele Estrichleger immer öfters auf Fließestrich zurück. Denn dieser ist selbstnivellierend und der Estrichleger muss ihn nicht abziehen.

Zusatzmittel

Hierfür kann man Estricharten mit verschiedenen Bindemitteln verwenden. Zement oder Anhydrit sind beispielsweise möglich. Neben dem Bindemittel, mischt man ein Fließmittel hinzu. Das Fließmittel macht den Estrich weicher als bei herkömmlichen Estrich. Dadurch verteilt sich der Estrich mit Hilfe der Schwerkraft gleichmäßig auf dem Untergrund. Eine Begradigung von Hand ist dann nicht mehr nötig. Das spart nicht nur Zeit, sondern benötigt auch weniger körperlichen Einsatz. Somit schont das Verfahren den Estrichleger.

Einbau

Um ein qualitativ hochwertiges Ergebnis zu erzielen, sollten Sie den Estrich auf jeden Fall von einem professionellen Estrichleger verlegen lassen. Das Mischverhältnis und das rechtzeitige Einbringen mit der Pumpe erfordert viel Erfahrung. In einer Estrichpumpe werden die Komponenten gut vermischt. Luftblasen, die für Unebenheiten sorgen, können dabei entweichen.

Trocknungsdauer

Nach der Einbringung können Sie den Fließestrich nach ca. 2 Tagen begehen und nach ca. einer Woche belasten. Des Weiteren können Sie den Fließestrich schleifen und färben lassen.