Zementestrich

Zementestrich ist der am häufigsten verwendete Estrich. Er kann sowohl im Innenbereich als auch im Außenbereich zum Einsatz kommen.

Zusammensetzung 

In der Regel besteht Zementestrich aus 3 Komponenten: Wasser, Zement als Bindemittel und einer Körnung aus Kies oder Sand. Hierbei können die Estrichleger durch die Verwendung von unterschiedlichen Gesteinskörnungen (von fein bis grob) und Zementen mit verschiedenen Güteklassen, unterschiedliche Festigkeitsklassen erzielen.

Zusatzstoffe

Des Weiteren beeinflusst das Zumischen von Zusatzstoffen die Eigenschaften, hinsichtlich der Verarbeitung und Haftung.

Trocknung 

Den Estrich können Sie schon nach 2-3 Tagen begehen. Aufgrund seiner längeren Trocknungszeit von ca 20-30 Tagen, kann der Bodenleger allerdings erst nach Erreichen der Belegreife einen Bodenbelag aufbringen. In der Trocknungsphase solltem Sie außerdem darauf achten, dass der Zementestrich vor Zugluft und Feuchtigkeit geschützt ist und die Umgebungstemperatur konstant bei über 5 Grad Celsius liegt.

Andernfalls kann es zu Unebenheiten und Rissen im Estrich kommen. Durch das Hinzumischen von Beschleunigern, kann der Estrichleger die Trocknungszeit jedoch etwas verkürzen. Das Zusatzmittel bindet das freie Wasser als Kristalle. Dies beschleunigt den Trocknungsprozess. Bei geringem Zeitkontingent empfiehlt es sich daher, sich zuvor von einem professionellen Estrichleger beraten zu lassen, bevor Sie sich vorschnell für Anhydritestrich entscheiden.

Vorteile 

Denn Zementestrich hat den Vorteil, dass er robust ist, hohe Lasten aushalten kann, frost- und feuchtigkeitsbeständig ist und somit sehr widerständig gegen Verschleiß ist. Im Gegensatz zu Anhydritestrich, kann Zementestrich daher auch in Bädern und anderen Räumen mit erhöhter Feuchtigkeit verwendet werden.